20.05.2017 / 3-Stunden Rennen / Kerpen

Zum zweiten Mal ging es dieses Jahr nach Kerpen. Nach dem das Rennen im März zu einem kleinen Debakel wurde und man Pech mit Strafen und Karts hatte, hoffte man beim letzten Rennen nun wieder an den Sieg von Dezember anknüpfen zu können. Erneut reiste man mit zwei Teams an und setzte im ersten Team Alemannenring Racing wieder auf die Siegkombo des Dezember Rennens. Es starteten AR-Cup Champion Ronald Lörincz zusammen mit Mike Wilhelmi. Für das Team MAD-MAX by Alemannenring Racing starten Frank und Max Martin zusammen mit Gastfahrer Jakob Hiß.

Früh aufstehen hieß es an diesem Tag wieder, um 1 Uhr in der Nacht klingelte der Wecker und ab 2 Uhr war man bereits auf der Autobahn unterwegs um die 500 km Strecke nach Kerpen zu schaffen, wo man pünktlich wie immer eintraf.
Weil auch Kerpen selbst bekannt war, dass die aktuelle Kartflotte auf ihren letzen Metern eine größere Streuung aufwies, wurde im Reglement nun der Kartwechsel in der Qualifikation eingeführt. Während diese Regeländerung einer zweier Fahrerkombination entgegenkam und man hier noch einmal im Falle eines gefühlt schlechten Karts tauschen konnte, war dieser Vorteil bei einer dreier Fahrerkombination nicht direkt gegeben, weil irgendwann die Zeit ausging und evtl. ein Fahrer auf Trainingszeit verzichten musste..

Lörnicz und Wilhelmi sollten von dieser Regeländerung profitieren. Als die Qualifikation begann war Wilhelmi der Startfahrer. Es machte Sinn den schnelleren Lörincz erst dann auf die Strecke zu schicken, wenn sich der Grip im Verlauf der Session aufbaute. Die Zeiten werden in Kerpen zum Schluss gefahren. Auch MAD-MAX setzte auf eine ähnliche Taktik, dort ließ man Kerpen Neuling Hiß den ersten Turn fahren. Hier sollten alle Fahrer ca. 10 Minuten Fahrzeit bekommen. Mit dem Losglück war man bei MAD-MAX leider nicht ganz glücklich. Max Martin der den finalen Turn fuhr kam nicht über den 10 Startplatz hinaus. Frank Martin gestand sich ein, dass man hätte noch einen weiteren Wechsel durchführen sollen und man nun gezwungen war mit einem schlechteren Kart ins Rennen zu gehen.
Ähnliches Pech hatte man auch bei Alemannenring Racing. Kurz nach Halbzeit übernahm Lörincz und schnell wurde klar, er kam nicht an die vorgelegte Zeit von Wilhelmi ran. Schnell signalisierte er auch dass das Kart nicht läuft. Währenddessen wurde man auf Position 6 durchgereicht. Man entschloss sich noch einmal zu wechseln. Wilhelmi übernahm das Steuer. Bei noch knapp über 5 Minuten Restzeit musste das Kart schnell kennengelernt werden. Wilhelmi kam hinter Sven Hamel auf die Strecke. Mit dem Wissen das beide Fahrer ein ähnliches Tempo haben probierte Wilhelmi über ein paar Runden einige Dinge aus um das Kart einzuschätzen und den Abstand zu beobachten. Er legte es bewusst auf die letzte Runde an und beobachtete den Timer über der Zielgeraden genau. Als er sah dass noch 2 Runden möglich waren nahm er wieder etwas Schwung raus, vergrößerte die Lücke zu Hamel etwas und holte in der letzten Kurve auf einer anderen Linie Schwung. Nun galt es. Wilhelmi konnte eine saubere Runde fahren und fuhr in der letzten Kurve erneut eine andere Linie. Er verzichtete auf den Spurwechsel auf die Ideallinie um einige Zentimeter Weg zu sparen und blieb länger auf dem Gas und überfuhr den eigentlichen Bremspunkt für die Helmkurve um definitv Vollgas noch über die Zeitschleife zu fahren. Eine weitere Runde gab es nicht mehr, somit musste hier nicht auf den Schwung für die Folgerunde geachtet werden. Wilhelmi schaffte es die Position von P6 auf P3 zu verbessern. Keine schlechte Ausgangslage für das Rennen.

Sich einig, dass das aktuelle Kart ein super Kart war, sollte Lörincz für Alemannenring Racing als eigentlich schnellerer Fahrer wieder den Startturn übernehmen. Für MAD-MAX startete Frank Martin. Während Lörincz die ersten Runden hinter dem zweitplatzierten Team festhing und zusehen musste wie sich das Führende Team langsam absetzte, konnte Frank Martin ein paar Positionen gut machen und fuhr auf Position 8 nach vorne. Nach ca. 15 Minuten Rennzeit schaffte es auch Lörincz einen Weg vorbei zu finden, zu diesem Zeitpunkt klaffte zu Position 1 aber bereits eine 8 Sekunden Lücke. Schnell wurde klar, dass Lörincz schneller fahren kann, als zusätzliche Motivation zeigte man ihm regelmäßig von Außen den kleinerwerdenden Abstand an. Während die ersten Boxenstopps begannen fuhr MAD-MAX nun zeitweise auf Position 6 vorne mit, was sich jedoch wieder ändern sollte als auch sie zum Stopp hereinkamen. Während fast alle Teams gewechselt hatten änderte sich an der Spitze nichts. Lörincz folgte dem führenden Team Novomatic Racing wie ein Schatten, beide Fahrer waren aber gleich schnell. Die Hoffnung, dass die Führenden früher zum ersten Fahrerwechsel herein kamen bewahrheitete sich zwar, aber nicht so früh wie erhofft. Als es dann soweit war konnte Lörincz die freie Fahrt jedoch etwas nutzen. Der erste Boxenstopp wurde bis auf die letzte Rille rausgezögert, erst in der 59. von 60 möglichen Minuten kam Lörincz zum Stop rein. Wilhelmi fuhr auf die Strecke und lag in Führung. Direkt in der ersten Runde wurde dem Team auf der hinteren Geraden aber auch der Hinweis auf den Tankstopp angezeigt. Mit Startnummer 1 war man das erste Team welches in der ab Minute 60 beginnenden Tankfensters reinkommen musste. Noch ehe die Reifen von Wilhelmi richtig warm waren fuhr er zum Stopp. Das Problem beim erneuten Kartwechsel spürte Wilhelmi noch vor dem Losfahren. Als erstes Team beim Stopp saß er nun in einem komplett kalten und frischen Kart. Der Vorteil der Strategie wurde durch die niedrige Startnummer wieder genommen. Mit einem Kart das in den ersten 4 Runden kaum Grip und Leistung bot verlor man die kurze Führung wieder umgehend. Die Tatsache dass das Kart selbst auch nicht mehr an die Leistung des ersten Karts rankam tat ihr übriges. Bereinigt nach den Stopps fand man sich auf Position 2 wieder nun mit fast 10 Sekunden Rückstand. Ab diesem Moment konnte man das führende Team Novomatic nicht mehr gefährden, den Vorsprung auf die Verfolger jedoch weiter ausbauen.
Das Team MAD-MAX pendelte sich langsam im Bereich des 8. bis 10. Platzes ein. Hier war auch klar, dass eine Top10 Platzierung unter normalen Umständen nicht zu nehmen war. Im zweiten Turn war es nun Max Martin der das Tempo hochhielt. Da man kaum im direkten Zweikampf fuhr konnte Martin hier mit freien Runden glänzen.

 Es begannen die nächsten Boxenstopps. Alemannenring Racing hatte sich durch den ersten langen Stint von Lörincz taktisch etwas eingeschränkt, wollte man nun die Fahrzeiten unterbringen. Da das Kart von Wilhelmi im Schnitt eine halbe Sekunde hinter den gewohnten Zeiten lag, fuhr man den zweiten Stint so kurz wie möglich. Wilhelmi kam nach 41 Minuten Fahrzeit wieder in die Boxengasse und übergab an Lörincz. Dieser fuhr nun einen zweigeteilten Turn, mit zwei Karts, da erneut ein Tankstopp anstand. Leider traf auch Lörincz mit beiden Karts nur auf Durchschnittsware und verlor pro Runde 0,4 - 0,6 Sekunden auf die besten Zeiten. Während die Führenden weiter davon fuhren und man inzwischen eine Runde Rückstand hatte, zeigte der Vorsprung auf Platz 3 jedoch ebenfalls eine Runde an.
MAD-MAX fuhr sich währenddessen langsam auf Platz 9 fest. Auf Platz 10 hatte man inzwischen ebenfalls eine Runde Vorsprung, der Kampf um Platz 8 war offen, befand man sich in der selben Runde. Hier war es nun Kerpen Neuling Jakob Hiß der für das Team fuhr. Mit dem nach dem Fahrerwechsel gezogenen Kart kam er leider auch nicht auf die Wunschzeiten, weshalb Teamchef Frank Martin sich erst noch überlegte den Stint etwas zu verkürzen. Nach dem Tankstopp sah man jedoch schnell, dass es nicht an Hiss, sondern am Kart lag, wurden die Zeiten nach dem Wechsel wieder besser.

In der letzten Stunde übernahm dann Teamchef Frank Martin für MAD-MAX noch einmal selbst das Steuer. Der Vorsprung auf Platz 10 vergrößerte sich auf 2 Runden, mit Platz 8 fuhr man bis zum Zieleinlauf auf konstantem Niveau, konnte die Gegner aber nicht mehr einholen. Für Frank und Max Martin war es nach Juli 2016 (Charityrennen) die zweite Teilnahme in Kerpen, für Jakob Hiss die Erste. Insgesamt war man hier zufrieden, wenn auch ein wenig enttäuscht über den kleinen taktischen Fehler das Kart vor Qualifikationsende nicht noch einmal zu tauschen, wobei hier einfach bei 3 Fahrern die Zeit ausging.
Wieder einmal mehr Spannung als eigentlich erwünscht verursachte das Team Alemannenring Racing. Den letzten Stopp zögerte man ebenfalls wieder bis zum Limit heraus. Lörincz fuhr wie Wilhelmi schon im Stint davor 41 Minuten, somit blieben noch 40 Minuten auf der Uhr stehen. Das Fahrzeitfenster mit maximal 20 Minuten Unterschied zwischen den Fahrern nutzte man damit mit 19 Minuten ideal aus. Als Wilhelmi die Boxengasse verließ muss das ein Dejavu gewesen sein. Wie schon im letzten Stint beim Siegrennen im Dezember erwischte man nun ausgerechnet im letzten Turn das schlechteste Kart des Tage. Wilhelmi musste sich abmühen hiermit überhaupt 48er Zeiten zu fahren. Die Konkurrenz witterte eine Spur. 3 Runden nach dem letzten Stopp hatte man Wilhelmi eingeholt und überholt. Platz 3 und 4 befanden sich im direkten Fight auf der Strecke und nun wieder in derselben Runde. Direkt nachdem man Wilhelmi überholt hatte setzte man sich ab und lieferte eine Bestzeit nach der anderen. Es waren noch 30 lange Minuten auf der Uhr und Wilhelmi verlor mit stumpfer Waffe Runde um Runde rund eine Sekunde. Doch man rechnete schnell. 30 Minuten auf der Uhr, das sind ca. 38 Runden zu fahren, was entsprechend bei einer Sekunde pro Runde einem Verlust von rund 38 Sekunden glich. Eine Runde Vorsprung die man gerade noch hatte glichen aber rund 48 Sekunden Vorsprung. Wilhelmi deutete seinen Kollegen an, dass er über die Abstände nach hinten informiert werden wolle und so hielt man ihm in regelmäßigen Abständen das Pitboard mit aktualisierten Werten raus. Die Konkurrenz kam zwar näher aber es reichte nicht. Alemannenring Racing schaffte nach dem Rennen im Dezember einen weiteren Podiumsplatz in Kerpen.

Insgesamt ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis. Ein Podiumsplatz in Kerpen gleicht für uns als Gastteam immer einem Sieg, da wir nicht die Chancen zum regelmäßigen Training vor Ort haben. Auch die Top10 Platzierung mit dem Kerpenneuling Jakob Hiss ging für das Team MAD-MAX by Alemannenring Racing mehr als in Ordnung!

Wir danken dem MS-Kartcenter für die erneut tolle Organisation und freuen uns auf das nächste Rennen.

22.01.2017 / AR-Cup Rennen 6/2016

Mit etwas Verspätung beendeten wir unsere Premierensaison. Rückblickend eine Saison mit Höhen und Tiefen aber auch eine Saison in der wir viel gelernt haben was wir mitnehmen können. Die ersten Meister sind gefunden und am Ende doch alle Fahrer happy. Zum Finale ging es zu einem echten Heimspiel. Alemannenring Racing fuhr bei Kartbahn Alemannenring in Singen, einer Strecke die jeder Fahrer in und auswendig kennt. Vor dem Rennen war schon klar, für Ronald Lörincz heisst es nur noch durchfahren. Den Titel in der PRO Wertung konnte ihm keiner mehr auf normalen Wegen nehmen. In der AM Wertung wusste Robert Maier dass er gewinnen muss und das Laszlo Lörincz patzt. Spannung lag also in der Luft.

Qualifikation

In der Qualifikation lief für Ronald Lörincz alles nach Plan. Zwar sicherte sich die Pole Position Giovanni Loperfido, der direkte Meisterschaftskonkurrent Frank Martin war mit Startplatz 5 jedoch abgeschlagen. Platz 3 belegte Michael Bräutigam, der am Ende des Tages noch das Zünglein an der Waage bei der Entscheidung um den Rennsieg spielen sollte.
In der AM Wertung lief alles in die Hände für Laszlo Lörincz, dieser schaffte mit Platz 4 einen Superstartplatz und legte sich somit noch einen PRO Fahrer zwischen sich und die anderen AM Fahrer. Max Martin sicherte sich Platz 2, für Robert Maier wurde die Aufgabe zum Punkte aufholen schwerer, sicherte sich Lörincz hier schon den ersten Bonuspunkt des Tages für die Poleposition.

Sprintrennen

Bereits vor dem Rennen wurde mit den Teilnehmern eine Abstimmung abgehalten bezüglich der Boxenstopps. Da eine Regeländerung für 2017 bedacht war, konnte diese nun beim Finale noch getestet werden. Im Gegensatz zu den vorherigen Läufen zum AR-Cup musste nun auch im Sprintrennen ein Boxenstopp absolviert werden. Geschuldet war dies zum einen den engen Verhältnissen des technisch sehr anspruchsvollen Kurses in Singen, zum anderen aber auch mit Hinsicht auf 2017 zum Testen und der Schaffung neuer taktischer Möglichkeiten.
Nach 2 Einführungsrunden wurde der Rennstart fliegend freigegeben. Giovanni Loperfido und Ronald Lörincz gaben die Pace schnell vor, allerdings zeigte sich auch hier schnell dass unser Pechvogel der Saison, Loperfido, der in vielen Rennen immer die etwas schlechteren Karts erwischte, nun endlich ein Kart erhielt dass seinem Können entsprach. Zehntel um Zehntel konnte er die Lücke zu Lörincz vergrößern. Michael Bräutigam konnte den beiden zu Beginn noch nicht so gut folgen, wurde aber im Verlauf des Rennens immer schneller. Hier merkte man dass Bräutigam einer der Fahrer war, die nicht so häufig wie Loperfido und Lörincz in Singen auf der Bahn zu finden sind. Im groben und ganzen änderte sich in der Reihenfolge der PRO Wertung nicht viel. Lediglich für Frank Martin ging es noch einmal ein paar Plätze nach hinten, da offenbar das Kart nicht zufriedenstellend lies. Am Ende ließ Frank Martin Sohn Max noch durchziehen der in der AM Wertung noch die Chance hatte die Lücke zuzufahren. Deutlich mehr Bewegung gab es eben in jener AM Wertung. Mit einer taktischen Meisterleistung schaffte Robert Maier dass was diesem Tag im Titelkampf Pflicht war und arbeitete sich mit seiner Taktik vom 3. Startplatz nach vorne zum Rennsieg. Hierbei profitierte er auch von einem Problem in der Boxengasse, da das Kart von Laszlo Lörincz aus dem Stand nicht die beste Beschleunigung hatte und dieser in der Box 3 Sekunden verlor. Maier, Lörincz und Martin fuhren auf den Plätzen 1 - 3 innerhalb von 4 Sekunden über die Ziellinie. Die Bonuspunkte für die schnellsten Runden sicherten sich Ronald Lörincz in der PRO Wertung und Max Martin in der AM Wertung. Bedingt durch die Bonuspunkte im Sprintrennen hielt sich Lörincz so die Türe zum Tagessieg in der PRO Wertung noch offen. Der zweite Platz im Sprint reichte aber um selbst im Falle eines Ausfalles den Titel sicher zu haben.

Hauptrennen

Vor dem Hauptrennen erfolgte eine Neuauslosung der Karts. Auch hier gab es eine Regeländerung und es wurde ein zweiter Pflichtboxenstop eingeführt. Nach 2 neuen Einführungsrunden wurde das Rennen eröffnet. Frank Martin rutschte in der Startaufstellung wieder vor, die PRO und AM Fahrer starteten wieder geschlossen in ihrem Pulk. Ronald Lörincz und Michael Bräutigam nahmen nun die Verfolgung von Loperfido auf und folgten ihm wie zwei Schatten. Es war schnell klar, dass die Boxenstops die Entscheidung bringen sollten. Wollte Ronald Lörincz noch den Tagessieg holen musste er das Hauptrennen gewinnen und die Bonuspunkte kassieren, wenn Loperfido den zweiten Platz holen sollte. Die Mission war also klar. Als die Boxengasse öffnete, war es wie im Sprintrennen direkt Robert Maier der zum Stopp erschien. Er fiel hinter das Feld zurück und konnte erneut mit konstanten Runden punkten. Nach den ersten Boxenstopp war Ronald Lörincz dem Tagesieg näher gekommen und hatte die Führung übernommen. Und wie auf Bestellung folgte auch schnell die schnellste Rennrunde, er zog in der Endabrechnung an Loperfido vorbei. Und Loperfido musste zusätzlich noch mit Bräutigam um die Position kämpfen. In der AM Wertung machte Laszlo Lörincz in der Boxengasse einen Fehler. Er überfuhr an der Einfahrt die Haltelinie, wofür er noch zu einem zusätzlichen Besuch in der Box gebeten wurde. Lörincz fiel hinter Max Martin auf P3 zurück. Ebenfalls in der AM Wertung erwischte es auch Martin Zobel der in der Boxengasse zu schnell fuhr, auch er sollte noch einmal zusätzlich die Box besuchen. In der PRO Wertung drückte sich Bräutigam durch die Boxenstops doch noch an Loperfido vorbei und nahm ihm somit vorerst die endgültigen Hoffnungen auf den Rennsieg. Doch die Freude Bräutigams währte nur kurz, sah er kurz nach seinem Boxenstop schnell einen Hinweis mit einer Stop&Go Strafe für das Überfahren der Haltelinie am Eingang der Boxengasse. Bräutigam erschien ein drittes Mal in der Box. Die Chancen von Loperfido auf den Sieg stiegen wieder, hierzu musste einer der PRO Fahrer Ronald Lörincz aber die schnellste Runde abnehmen. Und tatsächlich: Nach der Stop&Go Strafe sorgte Bräutigam für die schnellsten Runden im Rennen und schnappte sich die schnellste Runde. Die Bonuspunkte für Lörincz waren weg, den Rennsieg konnt ihm aber keiner mehr nehmen. In der AM Wertung konnte sich erneut Robert Maier durchsetzen und erfüllte das Pflichtprogramm.

Endergebnis

In der PRO Wertung waren es am Ende die Bonuspunkte die über den Sieg entschieden. Zwischen Ronald Lörincz und Giovanni Loperfido kam es zu einem Punktegleichstand, Loperfido konnte sich aber dank des Sieges im Sprintrennen auch den Tagessieg sichern und die Saison noch versöhnlich abschließen nach dem Pech in allen anderen Rennen. Dritter wurde Bräutigam. 
In der AM Wertung gelang Robert Maier nach Gärtringen der zweite Sieg vor Laszlo Lörincz dem der zweite Platz ausreichte um den Titel zu perfekt zu machen. Auf Platz 3 landete an diesem Tag Max Martin.

Die ersten beiden Champions stehen nun also fest: Vater und Sohn aus dem Hause Lörincz konnten sich in beiden Klassen die Titel sichern und werden in der kommenden Saison die Rolle der gejagten einnehmen. Ronald Lörincz zeigte in dieser Saison eine sehr hohe Klasse, es wir schwer sein ihn einzuholen. In der AM Klasse könnte sich im kommenden Jahr ein toller Kampf um den Titel entwickeln, Robert Maier zeigte in den letzten beiden Rennen dass mit ihm zu rechnen und der Vizetitel nicht genug ist. In der PRO Wertung konnte sich Frank Martin den Vizetitel sichern. Das Podium komplettieren dann noch Loperfido der sich noch im letzten Rennen auf Platz 3 vorschieben konnte und Max Martin, unser jüngster Fahrer. 
Neben Pokalen  erhielten die beiden Meister noch jeweils einen Gutschein für ein PKW Intensivtraining bei unserem Partner Fahren erleben in Steißlingen.

 Zu den Ergebnissen

Highlights