19.06.2016 / AR-Cup Rennen 3/2016

Die Suche nach einem Austragungsort für das dritte Saisonrennen dauerte zum Glück nicht lang. Mit der Kartbahn Waldshut fanden wir einen tollen Ort und erlebten erneut ein tolles Rennen. Nach Sulz war dies das zweite Rennen bei dem sich einge Gastfahrer in unserem Cup versuchten.

Qualifikation

Um 11:30 Uhr wurde es laut in der Halle. 12 Piloten und eine Pilotin machten sich auf und nahmen die Qualifikation in Angriff. Schon sehr schnell hatte man beim Blick auf den Zeitenschirm einen Favoriten ausgemacht. Das Training in den Wochen zuvor auf der Strecke in Waldshut machte sich bezahlt. So war es Ronald Lörincz der Zeitweise eine halbe Sekunde vor der Konkurrenz lag. Lange gefolgt von Lokalmatadorin und Gastfahrerin Lena Merk. Kurz vor Ende der Qualifikation konnte sich Joshua Heyder jedoch noch zwischen Merk und Lörincz drücken und den zweiten Platz sichern.
In der AM Wertung konnte sich Max Martin über seine erste Pole freuen. Mit seiner Zeit reichte es sogar zu Gesamtrang 5. Platz 2 in der AM Wertung sicherte sich der Meisterschaftsführende Laszlo Lörincz auf Gesamtrang 7, gefolgt von Gastfahrer Adrian Fricker

Sprintrennen

 Erstmals in der Saison wurde das Reglement zwischen den Rennen nicht angepasst und man nutzte dasselbe Reglement wie schon in Rottweil. Auf und davon war gleich nach dem Start Ronald Lörincz. Dieser sprintete mit einer Bestzeit nach der anderen dem Feld davon. Doch hinter ihm entbrannte ein spannender Kampf der Brüder Joshua und Lorenzo Heyder sowie Gaststarterin Lena Merk. Allein duch das Beobachten war schnell klar, dass der Kampf um das Podium hitzig werden könnte. Lena Merk nutzte ihren Heimvorteil und fand im Verlauf des Rennens noch einen Weg an Joshua Heyder vorbei. Dieser konnte jedoch bis zum Rennende den Dritten Platz gegenüber Lorenzo Heyder behaupten. Dahinter in einem weiteren Doppelpack auf der Strecke der Meisterschaftsführende Frank Martin im Kampf mit Gaststarter Alexej Zimbelmann, der bereits in Sulz einen Achtungserfolg erzielte und das Rennen gewann. Für Frank Martin schien es an diesem Wochenende, gegenüber seinem direkten Meisterschaftskonkurrenten Lörincz nicht ganz so gut zu laufen.
In der AM Wertung profitierte Max Martin zu Beginn des Rennens von seiner Startposition und einem PRO Fahrer zwischen ihm und dem nächsten AM Fahrer Laszlo Lörincz. Als Max Martin den hinter sich fahrenden Frank Martin durchwinken wollte sah jedoch auch Lörincz seine Chance, schlüpfte vorbei und gab die Führungsposition bis zum Ende des Rennens nicht mehr ab. Noch nicht genug Pech gehabt, konnte auch Gastfahrer Adrian Fricker durch eine ähnliche Situation an Max Martin vorbeifahren auf den zweiten Platz, so dass sich Martin nur mit dem dritten Platz begnügen konnte.

Hauptrennen

Nach dem Rennen in Rottweil war bereits klar: Die Boxenstopps oder viel mehr der Boxenstopp zur richtigen Zeit kann über Sieg oder Verlust entscheiden. Erneut davon unbeeindruckt: Ronald Lörincz. Dieser zog wie schon im Sprintrennen allen davon. Relativ früh in der Box war dann Joshua Heyder, der so versuchte Lena Merk zu schnappen. Heyder kam nach dem Stopp in einem Bereich mit halbwegs freier Fahr raus und konnte diese auch mit schnellen Runden nutzen. Aus der Kampfgruppe um das Podium war Lena Merk die nächste die die Box ansteuerte. Vor dem Stopp fuhr sie vor Lorenzo Heyder, der sie nicht überholen konnte. Nach dem Stopp kam sie jedoch hinter Joshua Heyder auf die Strecke. Nun war es Lorenzo Heyder der freie Fahrt hatte und diese nutzte. Nach seinem Boxenstop blieb Lorenzo Heyder auf dem zweiten Platz, gefolgt von seinem Bruder Joshua und Lena Merk, die sich mit dem nun vierten Platz nicht zufrieden geben wollte. Es entbrannte ein harter Kampf der in einer Kollision endete. Zwar konnte Merk an Heyder durchrutschen, dieser verlor durch die Kollision aber Schwung und musste mit einer größeren Lücke hinter Merk herfahren, die er nicht mehr einholen konnte. Lena Merk bekam für diese Aktion jedoch eine Verwarnung durch die Rennleitung.
In der AM Klasse konnte Laszlo Löricz einen Start/Ziel Sieg einfahren. Auf Platz 2 kam Max Martin. Hier machte sich wohl die Erfahrung mit den Boxenstops gegenüber Adrian Fricker bezahlt und so tauschten die beiden im Hauptrennen wieder ihre Positionen.

Endergebnis

Ronald Lörincz drückte dem Renntag seinen Stempel auf und schaffte den ersten "Grand Slam" im AR-Cup: Pole Position, schnellste Rennrunden in Sprint und Hauptrennen, sowie Siege in beiden Rennen. Er holte die maximale Punktezahl inkl. aller Bonuspunkte an diesem Wochenende. Somit konnte er in der Meisterschaft seinen Rückstand auf Frank Martin in einen Vorsprung drehen, da dieser an diesem Wochenende nicht über einen vierten Platz hinauskam. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese beiden gegenüber allen anderen PRO Fahrern bereits 3 Rennen gefahren haben. Spannend wird der Kampf der Fahrer die aktuell zwei Rennen gefahren haben, so trennen Lorenzo Heyder, Joshua Heyder und Giovanni Loperfido nun lediglich jeweils ein Punkt. 
In der AM Wertung war es erneut Laszlo Lörincz der sich als Sieger feiern konnte. Er schaffte den Hattrick und konnte die die Meisterschaftsführung auf 14 Punkte ausbauen. In der Vereinswertung auf Platz 3 in Waldshut landete Peter Deggelmann, der sein erstes Saisonrennen fuhr. 

Zwar wurden in der Punktewertung die Gastfahrer wieder gestrichen, dennoch konnten sich mit Lenka Merk (2. Platz PRO) und Adrian Fricker (3. Platz AM) zwei Gaststarter erneut Pokale sichern.

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Zu den Ergebnissen

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21.11.2017 - TT-Challenge startet am Donnerstag

Die in der vergangenen Saison erstmals abgehaltene TT-Challenge startet am Donnerstag in Singen wieder durch. Zu allen Rennen verzeichnen wir einen Zuwachs von rund 30% an Startern, was uns in unserer Meinung der Challenge bekräftigt.

Anders als im Rennen geht es bei der TT-Challenge nicht um Geschwindigkeit, sondern um Konstanz. Jeder Fahrer fährt gegen sein eigene Bestzeit. Gewertet werden die 5 Runden vor und nach der persönlichen Bestzeit. Die Differenz jeder Runde zur Bestzeit wird addiert. Der Fahrer mit der geringsten Gesamtdifferenz gewinnt den Lauf. Hier bei hat jeder Fahrer 2017/18 zwei Jokerrunden. Das heisst: Die schlechtesten zwei Zeiten werden gestrichen, insgesamt also effektiv 8 Runden gewertet.
Das gemeine: Schafft ein Fahrer einen konstanten Turn und fährt während des Turns eine neue Bestzeit, so hat er sich evtl. ungegewollt einen neuen Bewertungsbereich gesetzt. Man ist also darauf angehalten den kompletten 30 Minutenturn konstant zu fahren.